Wertschätzung von Vielfalt öffentlich gefördert „Diversity“ am Arbeitsplatz – gut für die Beschäftigung

Mit XENOS und EQUAL fördern bereits zwei Förderprogramme aus EU–Mitteln den positiven Umgang mit Unterschiedlichkeit. „Durch die Fokussierung auf die Bereiche Beschäftigung und Arbeitsplatz wird klar von politischer Seite gemacht, daß Vielfalt und wirtschaftlicher Erfolg eng miteinander verknüpft sind“, kommentiert der Kölner Diversity-Berater Michael Stuber, der führende Unternehmen wie Kraft

Foods, Hewlett Packard und Deutsche Bank berät. Ein wichtiges Novum ist, daß die bisherigen Ansätze von Chancengleichheit und Anti- Diskriminierung erweitert wurden und sich nicht länger nur auf die Themen „Geschlecht“ (oder Frauen) und „ethnische Herkunft“ (oder Ausländer) konzentrierten. „Die Wirtschaft erfährt in innovativen Kooperations-Projekten, daß die aktive Wertschätzung und Nutzung von vielerlei Unterschiedenunternehmerischen Interessen dient, während jede Art von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Intoleranz schlecht für’s Geschäft sind“, führt Stuber weiter aus. Hierbei sei von Vorteil, daß die frühere „Bevorzugung bestimmter Gruppen“ praktisch beendet wurde. Gerade bei „Diversity“ steht die Individualität des oder der Einzelnen im Vordergrund – nicht die Zugehörigkeit zu Interessengruppen. EQUAL baut unmittelbar auf dem Artikel 13 des (neuen) EU-Vertrages auf, der Geschlecht, ethnische Herkunft, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung und Religion als relevante Themen für Anti-Diskriminierungs-Aktivitäten gleichwertig nennt. Auch die Anti- Diskriminierungs-Richtlinie und die Menschenrechtscharta der EU verweisen auf dieselben sechs Faktoren, die im Rahmen von Managing Diversity auch „Kern-Dimensionen“ genannt werden. XENOS fördert Maßnahmen, die Rassismus unter Beschäftigungsaspekten adressieren.