Diversity Praxis Studie: “Geschlecht” spielt wichtigste Rolle

Die Diversity Praxis Studie (DPS) untersuchte erstmals gezielt Aktivitäten deutscher Unternehmen im Rahmen des Diversity Managements. Anhand von vier Themenbereichen wurde die betriebliche „Nutzung von Vielfalt“ in deutschen Unternehmen ermittelt. Danach nimmt die Dimension „Geschlecht“ den höchsten Stellenwert innerhalb der sechs Kerndimensionen von Diversity ein (Alter, sexuelle Orientierung, Religion, Nationalität, Behinderung).An der Befragung nahmen 46 führende deutsche Unternehmen aus 8 Branchen teil. Contine reading

Antidiskriminierungsrecht: Ein Vergleich der 25 Mitgliedsstaaten

In vielen europäischen Ländern wurden die Antidiskriminierungsvorschriften in den letzten Jahren aufgrund der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien überprüft oder geändert. Wie diese Richtlinien in den 25 Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt wurden, ist in einzelnen Länderberichten beschrieben. Auf Basis dieser Länderberichte hat ein Netzwerk unabhängiger Sachverständiger der Europäischen Kommission eine vergleichende Analyse des Antidiskriminierungsrechts der Mitgliedsstaaten der EU herausgegeben. Contine reading

Männer in Chefetagen bleiben lieber unter sich

Weibliche Eigenschaften sind in den Chefetagen deutscher Unternehmen unerwünscht. Zu diesem Ergebnis gelangt eine nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung German Consulting Group unter 220 männlichen Führungskräften. 94 Prozent der befragten Manager geben an, dass „weibliche Talente“ im Topmanagement keinen Mehrwert für Unternehmen bringen. Die Studie belegt, dass einseitige Eigenschaftszuweisungen an Frauen eine Ursache für den gering ausgepägten Frauenanteil in Führungspositionen darstellen. Contine reading

Deutsches Jugendinstitut gewinnt XENOS-Preis

Am 11. Oktober 2005 wurde der XENOS-Preis zur Förderung von Achtung und Toleranz gegenüber Menschen unterschiedlicher Kulturen, Ethnien, Rassen und Religionen in der betrieblichen Praxis verliehen. Gewinner des mit 200.000 Euro dotierten Preises ist das Deutsche Jugendinstitut e. V. für den Projektansatz „Förderung der Selbsthilfe von Ausbildungsbetrieben zur Analyse und Verbesserung der interkulturellen Zusammenarbeit unter Auszubildenden“. Contine reading

Studie: Diskriminierung von Muslimen nimmt deutlich zu

Die Diskriminierung von Muslimen in Europa hat nach nach den Anschlägen vom 11. September 2001 deutlich zugenommen. Muslime in europäischen Ländern sind zunehmender Intoleranz und Misstrauen ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der International Helsinki Federation for Human Rights (IHF), in der der Umgang mit Muslimen in elf europäischen Ländern nach den Terroranschlägen in den USA untersucht wurde. „Als Auswirkung des 11. Septembers erfahren muslimische Minderheiten in der EU zunehmend Feindseligkeiten“, sagte IHF-Geschäftsführer Aaron Rhodes. Contine reading

Gender – Transsexualität – Sexuelle Orientierung

Der Management-Ansatz „Diversity“, der auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt, zielt auf die umfassende Anerkennung der Beiträge aller Menschen ab, deren Einbeziehung und Nutzung für den Erfolg einer Organisation. Um die unterschiedlichen Potenziale systematisch erkennen und bearbeiten zu können, werden meist die so genannten Kerndimensionen von Diversity zur Strukturierung eingesetzt: Alter, Behinderung, ethnischkulturelle Prägung, Geschlecht, Religion sowie sexuelle Orientierung. Contine reading

Die Rolle von “Gender” im Diversity-Ansatz

Der Management-Ansatz Diversity stammt aus den USA, wo er als Weiterführung von Equal Opportunities
(Chancengleichheit von Mann und Frau) und Affirmative Action (Integration vielfältiger ethnischer Grupen) bereits seit zwanzig Jahren besteht und noch immer an Bedeutung gewinnt. Diese Entwicklung ist seit einigen Jahren auch in
Deutschland zu beobachten. Allerdings stellt sich – vor allem für Gleichstellungsbeauftragte – häufig die Frage, ob das
neue Konzept die bisherigen Ansätze der Frauenförderung, des Chancengleichheitsmanagements oder gar des Gender Mainstreamings ablösen will oder in ihrer Bedeutung oder Fokussierung schwächen könnten. Contine reading

Diversity: Ein Konzept für öffentliche Verwaltungen?

Diversity stellt ein Management-Konzept dar, das unterschiedliche Sichtweisen und Zugänge ermöglicht. Ein
wesentlicher Aspekt bildet hierbei die Möglichkeit für Organisationen, ihr spezifisches Verständnis zu entwickeln und
dies für die eigene Arbeit zu verwenden. Dazu erscheint es naheliegend, Bezüge der Themen „Vielfalt,
Aufgeschlossenheit und Einbeziehung“ zur Aufgabenstellung einer Organisation, z. B. einer öffentlichen Verwaltung, als Grundlage für die eigene Definitionen zu verwenden. Contine reading

Diversity & Anti-Diskriminierung in der betrieblichen Praxis

Am 16.12.2004 wurde von den Regierungskoalitionen der Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes vorgestellt.
Neben arbeitsrechtlichen Regelungen und der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle des Bundes sieht der
Gesetzentwurf auch differenzierte Diskriminierungsverbote im Rechtsverkehr zwischen Privatleuten vor. Die
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck erklärt dazu: „Das
Antidiskriminierungsgesetz ist ein wichtiger Baustein für eine Kultur der Gleichbehandlung, die eine entscheidende
Voraussetzung für Integration darstellt. Contine reading

Werteunterricht oder Religion?

Am 9. April haben die Delegierten des Bildungsparteitages der Berliner SPD beschlossen, im kommenden Schuljahr das Schulfach Werteunterricht für alle Berliner SchülerInnen einzuführen. Ab der siebten Klasse sollen SchülerInnen in diesem religiös und weltanschaulich neutralem Pflichtfach über Lebensgestaltung, Normen und kulturell-religiöse Traditionen unterrichtet werden und sich über wesentliche Grundlagen des Zusammenlebens austauschen. Contine reading

Fußball: Die heilige Kuh doch nicht ganz koscher?

Einer großen Minderheit in Deutschland bleibt das sympathische Grölen im Halse stecken: Das unumstößliche Heiligtum, das quer durch die Gesellschaft und Politik hofiert („von nationaler Bedeutung“) und von der Wirtschaft großzügig (und bar jeder Wirtschaftlichkeit) gesponsert wird, hat einen Zacken aus der Kaiser-Krone. Der Deutschen angeblich liebstes Kind, das nicht selten mit Penetranz und Plattitüden nervt, gerät unter Beschuss. Contine reading

Diskriminierung muslimischer Frauen in Brandenburg

Muslimische Frauen in Deutschland sehen sich oft mit Vorurteilen und der Ablehnung des Kopftuches konfrontiert. Eine qualitative Befragung der Antidiskriminierungsstelle Brandenburg aus untersuchte die Lebenssituation muslimischer Frauen in Brandenburg. Von den Befragten gaben 41 Prozent an ein Kopftuch zu tragen, 23 Prozent gaben an aus Angst vor Diskriminierungen kein Kopftuch zu tragen. Contine reading

Anti-jüdische Vorurteile in Deutschland weit verbreitet

Einer Umfrage der Anti-Defamation League (ADL) in zehn westeuropäischen Staaten zufolge, sind 36 Prozent der Deutschen anti-jüdisch eingestellt. Die Bundesrepublik steht damit in Europa an erster Stelle vor Belgien mit 35 Prozent und Frankreich mit 25 Prozent. Zu den am häufig genanntesten antisemitischen Vorurteilen gehörte, dass Juden vor allem ihr eigenes Wohlergehen im Sinn hätten. Contine reading

Managing Diversity in Europe

Intercultural concepts address two or more different parts – by definition. And apparently, these differences must be managed, because we are not used to deal with ‘the different’. This may be because almost every one of us was brought up and educated using sameness as a means to define ‘they and us’ and sometimes even ‘good and bad’. This kind of identity formation may lead to mono-cultures that define themselves as superior to anyone who ‘lacks’ one or more features that define the dominant group. Contine reading

Diversity Management at International Trade Union Conference

The aim of the workshop, facilitated by Cologne-based Diversity pioneer, Michael Stuber, was to explore the opportunity Diversity presents in order to achieve the integration of GLBT issues into daily business reality. The event covered the different meanings of Diversity and why is was important, what managing Diversity can encompass, which roadblocks exist to integrating GLBT issues & Strategies and how to overcome these roadblocks, the economic rationale of sexual orientation and a road-map to implementing Diversity. Contine reading