EFFIZIENZPROGARMME LIEBEN DIVERSITY

Gerade in unsicheren Zeiten bleibt die Wirtschaft ständig auf der Suche nach Optimierungspotenzialen. In ungesund dichter Folge durchkämmen kostenorientierte Organisationsberater selbst die erfolgreichsten Unternehmen nach Verbesserungsmöglichkeiten. Für diese Beschäftigungsprogramme für teure Management-Consultants reicht die Begründung, man müsse sich ständig weiterentwickeln, anpassen und optimieren aus. Dieselben Entscheider wollen
indes nicht erkennen, wie unmittelbar der künftige Erfolg ihrer Organisation an der bewussten Nutzung von Vielfalt gekoppelt ist. Continue reading

Time to optimise diversity & inclusion

While the foundation for D&I seems to be robust, current challenges seem to relate to the effective implementation of D&I. With a breadth and depth that was unimaginable 10 years ago, Diversity Management has become a multi-option framework where almost anything appears to be possible. For many, making the right choices is more difficult – and important – than it ever was. Focus on prominent topics such as gender or culture, or pursuing an umbrella approach for inclusive leadership? Continue reading

4. Frauentag, IG BCE; „Key Note: Frauen erfolgreich unterwegs”

Im Namen der Gleichstellung referierten vom 7. bis 9. Juni prominente Gäste auf dem 4. Frauentag der IG BCE in Hannover. Prominente RednerInnen aus Politik und Wirtschaft, darunter Ursula von der Leyen und Gesine Schwan, widmeten sich Gleichstellungsthemen, vom Berufseinstieg bis zur Führungsverantwortung.

Als Impuls- und Inputgeber war Michael Stuber zu Gast auf der Veranstaltung. Weil Impulse häufig von außen kommen, kann jemand, der mehrere externe Sichtweisen bietet (als Mann, aus der Wirtschaft, als Quotenkritiker und Zielbefürworter und jemand, der Gerechtigkeit als Ergebnis und nicht als Antrieb sieht) nur bereichernd sein. Continue reading

Mitarbeiter-Netzwerke als Diversity-Instrument

Es ist keineswegs eindeutig, was genau unter einem Beschäftigten-Netzwerk im Rahmen des Diversity Management zu verstehen ist. Eine neue Bezeichnung, die sich aus den USA kommend in den letzten Jahren durchgesetzt hat – Employee Resource Groups („ERG“) – gibt allerdings einen Hinweis:
MitarbeiterInnen sollen als Ressourcen, also als produktive Elemente, im Diversity Management eingesetzt werden. Der Begriff weist weniger auf einen weiteren wichtigen Aspekt hin: Die Gruppe bietet für ihre Mitglieder und für das Unternehmen eine wichtige Netzwerkfunktion. Damit sind bereits die wesentlichen Motivatoren für ERGs genannt: Sie bieten eine zusätzliche Struktur für die beteiligten Beschäftigten, für deren Austausch und damit zur
gegenseitigen Unterstützung. Continue reading

Training ist keine Wunderwaffe

Wie schön ist doch die Vorstellung, mit Führungskräften – meist Männer – ein Training zu durchlaufen, welches ein positives Verständnis für Diversity etabliert. Dies gilt als Beitrag zu einer Kulturveränd
erung, deren Notwendigkeit, zusätzlich zu den klassischen Diversity-Instrumenten, endlich anerkannt ist. Aufgeschreckt wurden die Trainings-Fans von einer Studie, die zeigte, dass Diversity-Trainings auch negative
Effekte haben können (u. a., wenn sie zur Abwehr von Klagen eingesetzt werden). So entstand ein Lager
von Gegnern dieser Methode (viele ‚alte Hasen und Häsinnen’), während eine Gruppe vor allem neuer Diversity Manager überzeugt ist, Trainings seien das erste und wichtigste Instrument zur Umsetzung von Diversity. Continue reading

Vielfalt ist gut für’s Geschäft

Diversity-Management hat einen nachhaltig positiven Effekt auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der „International Business Case Report“ (IBCR), eine Metastudie des Beratungsunternehmens Ungleich Besser Diversity Consulting. „Deutschlands Diversity Papst“ (WirtschaftsWoche) Michael Stuber, der die Studie initiiert hat, erklärt im Gespräch mit dem personal manager, warum Vielfalt einem Unternehmen nutzt. Continue reading

DIVERSITY FINALLY EMBEDDED IN BUSINESS?

Stand-alone Diversity initiatives have become difficult to justify in recent years. Instead, business was expected to own D&I, to lead the change process and to mainstream Diversity and Inclusiveness into their way of doing business. But what could Diversity practitioners offer to the business to assist the ‘embedding’ approach? Depending on their involvement, managers will need different help support: As council members, business heads rightly expect a ri
gorous analysis of the ‘as is’ situation along with scenarios, different options to pursue and pre-selected models or tools to implement. Continue reading

Vielfalt als Chance – Diversity in der deutschen Chemie

Männlich, weiß, heterosexuell – diese Attribute finden sich um Umfeld der Naturwissenschaften nur zu oft. Auch die Chemieindustrie weiß um diese Situation. „Auf die wirklich wichtige Frage kommen sie aber gar nicht“, sagt Stuber.
Nämlich die, zu überlegen, warum denn eigentlich keine Frau, kein BWLer, kein Türke unter ihnen ist,” so Stuber in einem Infoblatt für Führungskräfte, herausgegebeben vom Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. Wiesbaden.

Wie sieht es mit Diversity in der Chemie? Welche Maßnahmen gibt es bereits? Das Infoblatt liefert die Antworten.

Zum Infoblatt

CONFUSION: WHICH DIRECTION FOR D&I?

After 15 years of European Diversity models, many wonder what organisations have achieved in D&I and where they are heading. With the significant expansion of the number of diversity programmes, the immense renewed public attention and also with many new stakeholders involved, the dynamics in the field have changed significantly. The multitude of influences and backgrounds has also created a landscape of competing approaches, and a noticeable disagreement on anything from evaluating the status quo to describing the vision where we need to be. The most disputed topics include … Continue reading

Poll: Majority of Finns See Finland as Racist Country

An overwhelming majority of Finns say that Finland is at the very least a fairly racist country. Two thirds of the nation feel that there is a large or at least a moderate amount of racism in Finland. In spite of this, only 2% recognise or admit to being very racist, and 12% say that they recognise a moderate amount of racism. The information emerges from a poll commissioned by Helsingin Sanomat and conducted by TNS Gallup. Continue reading

NORMEN SIND ANSTRENGEND – AUCH DIE COOLEN

In Deutschland besteht eine deutliche Abneigung gegenüber gesetzlichen Regelungen. Kein Wunder, da die deutsche Kultur ohnehin von Normen und dem Konzept „Ordnung“ geprägt ist. Ausbruchversuche stehen daher regelmäßig an – vor allem bei der jeweils jungen Generation. Die verwegene Camping-Welle der 1960er Jahr e versprach zum Beispiel die Befreiung von städtischer Enge und häuslichem Muff. Aber die Deutschen unterschätzten sich selbst. Continue reading

THE SORA METHOD RE-INTERPRETED TO REACH THE PROPELLING POTENTIAL PRINCIPLE

Over the many years of our practical work with Diversity, we have found out that the different concepts and elements that are discussed along with ‘Managing Diversity’ are closely related to the cognitive process, and thus the SORA method. We have finally, in 2009, come to redefine Diversity as The Propelling Potential Principle, through which different strengths and approaches are consciously and thus purposefully utilised by being valued and included.

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PROGRESS THROUGH QUALITY

With increased attention from top management, politics and the Media, the work on D&I has become a tougher business. Not so long ago, awareness raising programmes, networking platforms and informational communication were considered effective if they were positively evaluated. Nowadays, expectations for double-digit growth are extended to the representation of women in management, and stakeholders can be impatient at times when it comes to progress. The good news is, that now resources are less of an issue than they used to be, but what about the acknowledgement of the complexity of D&I and hence the sophistication and time a powerful programme needs? Continue reading

Die nächste Runde der Quotendebatte

Erst kürzlich forderte der Zentralrat der Muslime eine Migrantenquote für den Öffentlichen Dienst. Somit erreicht die Quotendiskussion, welche sich bisher auf Frauen konzentriert hat, eine Dimension und erhält Einzug in die Integrationsdebatte. Laut Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, sei eine Quote ein geeignetes Instrument, um den häufig vorkommenden Benachteiligungen von Menschen mit ausländischem Namen oder Migrationshintergrund entgegenzuwirken, welche trotz gleichwertiger oder sogar besserer Qualifikation bestünden. Continue reading