Mitarbeiter-Netzwerke als Diversity-Instrument

Es ist keineswegs eindeutig, was genau unter einem Beschäftigten-Netzwerk im Rahmen des Diversity Management zu verstehen ist. Eine neue Bezeichnung, die sich aus den USA kommend in den letzten Jahren durchgesetzt hat – Employee Resource Groups („ERG“) – gibt allerdings einen Hinweis:
MitarbeiterInnen sollen als Ressourcen, also als produktive Elemente, im Diversity Management eingesetzt werden. Der Begriff weist weniger auf einen weiteren wichtigen Aspekt hin: Die Gruppe bietet für ihre Mitglieder und für das Unternehmen eine wichtige Netzwerkfunktion. Damit sind bereits die wesentlichen Motivatoren für ERGs genannt: Sie bieten eine zusätzliche Struktur für die beteiligten Beschäftigten, für deren Austausch und damit zur
gegenseitigen Unterstützung. Contine reading

Training ist keine Wunderwaffe

Wie schön ist doch die Vorstellung, mit Führungskräften – meist Männer – ein Training zu durchlaufen, welches ein positives Verständnis für Diversity etabliert. Dies gilt als Beitrag zu einer Kulturveränd
erung, deren Notwendigkeit, zusätzlich zu den klassischen Diversity-Instrumenten, endlich anerkannt ist. Aufgeschreckt wurden die Trainings-Fans von einer Studie, die zeigte, dass Diversity-Trainings auch negative
Effekte haben können (u. a., wenn sie zur Abwehr von Klagen eingesetzt werden). So entstand ein Lager
von Gegnern dieser Methode (viele ‚alte Hasen und Häsinnen’), während eine Gruppe vor allem neuer Diversity Manager überzeugt ist, Trainings seien das erste und wichtigste Instrument zur Umsetzung von Diversity. Contine reading

Vielfalt ist gut für’s Geschäft

Diversity-Management hat einen nachhaltig positiven Effekt auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der „International Business Case Report“ (IBCR), eine Metastudie des Beratungsunternehmens Ungleich Besser Diversity Consulting. „Deutschlands Diversity Papst“ (WirtschaftsWoche) Michael Stuber, der die Studie initiiert hat, erklärt im Gespräch mit dem personal manager, warum Vielfalt einem Unternehmen nutzt. Contine reading

DIVERSITY FINALLY EMBEDDED IN BUSINESS?

Stand-alone Diversity initiatives have become difficult to justify in recent years. Instead, business was expected to own D&I, to lead the change process and to mainstream Diversity and Inclusiveness into their way of doing business. But what could Diversity practitioners offer to the business to assist the ‘embedding’ approach? Depending on their involvement, managers will need different help support: As council members, business heads rightly expect a ri
gorous analysis of the ‘as is’ situation along with scenarios, different options to pursue and pre-selected models or tools to implement. Contine reading

Vielfalt als Chance – Diversity in der deutschen Chemie

Männlich, weiß, heterosexuell – diese Attribute finden sich um Umfeld der Naturwissenschaften nur zu oft. Auch die Chemieindustrie weiß um diese Situation. „Auf die wirklich wichtige Frage kommen sie aber gar nicht“, sagt Stuber.
Nämlich die, zu überlegen, warum denn eigentlich keine Frau, kein BWLer, kein Türke unter ihnen ist,” so Stuber in einem Infoblatt für Führungskräfte, herausgegebeben vom Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. Wiesbaden.

Wie sieht es mit Diversity in der Chemie? Welche Maßnahmen gibt es bereits? Das Infoblatt liefert die Antworten.

Zum Infoblatt

CONFUSION: WHICH DIRECTION FOR D&I?

After 15 years of European Diversity models, many wonder what organisations have achieved in D&I and where they are heading. With the significant expansion of the number of diversity programmes, the immense renewed public attention and also with many new stakeholders involved, the dynamics in the field have changed significantly. The multitude of influences and backgrounds has also created a landscape of competing approaches, and a noticeable disagreement on anything from evaluating the status quo to describing the vision where we need to be. The most disputed topics include … Contine reading

Poll: Majority of Finns See Finland as Racist Country

An overwhelming majority of Finns say that Finland is at the very least a fairly racist country. Two thirds of the nation feel that there is a large or at least a moderate amount of racism in Finland. In spite of this, only 2% recognise or admit to being very racist, and 12% say that they recognise a moderate amount of racism. The information emerges from a poll commissioned by Helsingin Sanomat and conducted by TNS Gallup. Contine reading

NORMEN SIND ANSTRENGEND – AUCH DIE COOLEN

In Deutschland besteht eine deutliche Abneigung gegenüber gesetzlichen Regelungen. Kein Wunder, da die deutsche Kultur ohnehin von Normen und dem Konzept „Ordnung“ geprägt ist. Ausbruchversuche stehen daher regelmäßig an – vor allem bei der jeweils jungen Generation. Die verwegene Camping-Welle der 1960er Jahr e versprach zum Beispiel die Befreiung von städtischer Enge und häuslichem Muff. Aber die Deutschen unterschätzten sich selbst. Contine reading

THE SORA METHOD RE-INTERPRETED TO REACH THE PROPELLING POTENTIAL PRINCIPLE

Over the many years of our practical work with Diversity, we have found out that the different concepts and elements that are discussed along with ‘Managing Diversity’ are closely related to the cognitive process, and thus the SORA method. We have finally, in 2009, come to redefine Diversity as The Propelling Potential Principle, through which different strengths and approaches are consciously and thus purposefully utilised by being valued and included.

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PROGRESS THROUGH QUALITY

With increased attention from top management, politics and the Media, the work on D&I has become a tougher business. Not so long ago, awareness raising programmes, networking platforms and informational communication were considered effective if they were positively evaluated. Nowadays, expectations for double-digit growth are extended to the representation of women in management, and stakeholders can be impatient at times when it comes to progress. The good news is, that now resources are less of an issue than they used to be, but what about the acknowledgement of the complexity of D&I and hence the sophistication and time a powerful programme needs? Contine reading

Die nächste Runde der Quotendebatte

Erst kürzlich forderte der Zentralrat der Muslime eine Migrantenquote für den Öffentlichen Dienst. Somit erreicht die Quotendiskussion, welche sich bisher auf Frauen konzentriert hat, eine Dimension und erhält Einzug in die Integrationsdebatte. Laut Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, sei eine Quote ein geeignetes Instrument, um den häufig vorkommenden Benachteiligungen von Menschen mit ausländischem Namen oder Migrationshintergrund entgegenzuwirken, welche trotz gleichwertiger oder sogar besserer Qualifikation bestünden. Contine reading

Report on the “Reality of Discrimination in Germany”

In order to research the social reality of discrimination in Germany, the Free University of Berlin undertook an empirical study, conducted by Prof. Dr. Hubert Rottleuthner and Prof. Dr. Matthias Mahlmann (Institute of Law at the University of Zürich), with the theme “Reality of Discrimination in Germany – Assumptions and Facts”. In order to gain as realistic a picture as possible of the situation, the research project not only evaluated antidiscrimination law, but also judges, lawyers, antidiscrimination workers and associations were asked about their experience with cases of discrimination. In addition, the researcher included the follow in this study: Contine reading

Geld anlegen mit Allah

Eine Studie der Fachhochschule Koblenz offenbart, wie deutsche Banken Marktpotenzial verschenken, indem sie die Bedürfnisse islamischer AnlegerInnen ignorieren. In seiner Diplomarbeit „Werteorientierte Finanzprodukte: Marktpotenzial des Islamic Banking in Deutschland“ untersuchte der Betriebswirt Mohamed Benali die Bedeutung islamischer Anlageformen und inwieweit deutsche Banken im europäischen Vergleich darauf reagieren. Contine reading

Pro anonymisierte Bewerbung

Bei der Personalauswahl geht es um fachliche Leistung und Qualifikation. So weit so gut. Dennoch gibt es genug Statistiken, die darauf hinweisen, dass es bereits bei der Vorauswahl zu Diskriminierungen kommt. Der Ruf nach anonymierten Bewerbungen wird lauter. Was spricht dafür, was dagegen? Dazu zwei Stimmen zum Thema in der Zeitschrift Personal.

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