MigrantenInnen schaffen eine Million Arbeitsplätze

UnternehmerInnen, die aus dem Ausland stammen, haben in den vergangenen Jahren eine Million Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl von Selbständigen ausländischer Herkunft ist in Deutschland seit 1990 um gut 60 Prozent auf 290.000 gestiegen. Ein Zuwachs, der mehr als doppelt so hoch ist wie bei Deutschen. Das geht aus einer aktuellen Studie zur Bedeutung der „ethnischen Ökonomie“ in Deutschland der Universität Mannheim hervor. Continue reading

Developing Visions – Actively Shaping the Future! Toward Equal Opportunities in the Information Society

Gleiche Chancen in Bildung und Beschäftigung sind die Herausforderungen unserer Zeit. In der Informationsgesellschaft gilt der Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien als Schlüsselkompetenz. Neue Berufe und damit Zukunftsperspektiven entstehen durch Entwicklung und Nutzung neuer Technologien. Chancengleichheit entsteht nur dann, wenn alle Bürgerinnen und Bürger einen gleichberechtigten Zugang erhalten. Daher sind alle Akteurinnen und Akteure in Bildung, Wirtschaft, Politik und Praxis gefordert, gemeinsam neue Strategien zur Verwirklichung von Chancengleichheit in einem erweiterten Europa zu entwickeln. Continue reading

Französische Großunternehmen initiieren „Charta der Vielfalt“

Eine Reihe französischer Großunternehmen hat sich verpflichtet ethnische Diskriminierung zu bekämpfen. Sowohl bei der Einstellung als auch bei der Beförderung sollen vor allem Arbeitnehmerinnen mit nordafrikanischer Abstammung künftig größere Chancen erhalten. Firmen wie der Autokonzern PSA Peugeot-Citroën, die Hotelgruppe Accor und die Handelskette Casino beteiligen sich an der Aktion „Charta der Vielfalt“, die durch eine alarmierende Studie vorangetrieben wurde: Continue reading

Behinderung: Umdenken für bessere Arbeitsmarktchancen

Der neue EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Vladimir Spidla, fordert ein Umdenken, sodass die Chancen für Menschen mit Behinderung, einen Arbeitsplatz zu finden und zu behalten, verbessert werden. In diesem Jahr soll ein Ansatz zur Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt, als fester Bestandteil der Gleichstellungsstrategie der EU entwickelt werden. Continue reading

Anti-Diskriminierungs-Gesetz fördert Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

Das Antidiskriminierungsgesetz schafft eine neue Basis für die Wirtschaft in Deutschland. Gut vorbereitet sei eine Vielzahl der Unternehmen allerdings nicht, äußert sich Unternehmensberater Michael Stuber gegenüber dem „Personalmagazin“. „Gerade im internationalen Wettbewerb müssen deutsche Unternehmen sicherstellen, die Vielfalt und Potenziale aller Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen. Dabei unterstützt das ADG durch seine klare Struktur und seine umfassende Natur,” erläutert Stuber und stützt sich dabei auf die Ergebnisse einer Praxisstudie.
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Fehlende Betreuungsmöglichkeiten für Kinder beeinflussen Frauenerwerbsbeteiligung

In westeuropäischen Industrieländern verzichten Frauen heute zunehmend auf Kinder. Die sinkenden Zahlen lassen sich durch ökonomische Modelle sowie den Wandel der Normen und Werte erklären. Allerdings existieren zwischen den einzelnen Staaten deutliche Unterschiede. Einige Gründe für dieses Phänomen, insbesondere gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wurden vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung untersucht. Continue reading

VW AutoUni testet globales Studienmodul „Managing Diversity“

Von Mitte September bis Dezember 2004 führte die Volkswagen AutoUni das Studienmodul „Managing Diversity“ für Manager des Volkswagenkonzerns als Testmodul durch. Das 150 Stunden umfassende Programm soll künftig einen Baustein des im Aufbau befindlichen Studienganges „Leading in a Global Context“ bilden. 23 TeilnehmerInnen unterschiedlicher Funktionen, Länder und Ebenen durchliefen den Kurs, bestehend aus zwei Online-Phasen à 50 Stunden und einer Präsenzwoche in Port Elisabeth (Südafrika). Continue reading

Fremdenfeindlichkeit unter Deutschen nimmt zu

Einer Studie des Bielefelder Konfliktforschers Wilhelm Heitmeyer zufolge, wächst offenbar die Abneigung der BürgerInnen gegen MigrantInnen. Den Forschungsergebnissen nach nehmen auch der Antisemitismus sowie die Abneigung gegenüber dem Islam zu. So stimmten 2004 fast 60 Prozent der Befragten der Aussage zu: „Es leben zu viele Ausländer in Deutschland“. 2002 waren es 55,4 Prozent. Continue reading

Faire Bezahlung: Das Frauenlohnprojekt von Novartis

Vor drei Jahren fing alles an. Das Gerücht, dass Frauen in Schweizer Unternehmen schlechter bezahlt würden, hält sich hartnäckig. Der Pharmariese Novartis will es genauer wissen und beginnt eine Untersuchung der Löhne der rund 8.000 UnternehmensmitarbeiterInnen in der Schweiz. Nach umfangreichen statistischen Berechnungen beschließt der Konzern in diesem Jahr eine Lohnerhöhung für 900 Frauen um insgesamt rund 3 Mio. Franken, nachdem Diskrepanzen zwischen Frauen- und Männerlöhnen aufgrund des Geschlechts festgestellt wurden. Continue reading

Junge Menschen in Deutschland wertkonservativer als angenommen?

Jungen Menschen in Deutschland sind Heirat, Familie, harte Arbeit und Engagement für eine gute Sache wichtiger als Reichtum und schneller Ruhm. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von BBDO Europe, die unter jungen Leuten zwischen 18 und 30 Jahren in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde. Danach entpuppen sich die, häufig als Spaßgeneration bezeichneten, jungen Deutschen als bodenständig, werteorientiert sowie zielstrebig und sind damit weit konservativer als ihr Image. Continue reading

Ungleiche Beschäftigung „Älterer“ in den EU-Ländern

Der Vergleich der aktuellen Beschäftigungsquoten älterer ArbeitnehmerInnen in der EU offenbart gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten. Vor allem in den nordeuropäischen Länder sind „ältere“ Beschäftigte stark im Arbeitsmarkt integriert: Mit 68,6% in Schweden und 60,7% in Dänemark, weisen beide Länder eine überdurchschnittlich hohe Beschäftigungsquote von Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren auf. Continue reading

EuropäerInnen fordern Telearbeit

Ein Drittel aller befragten europäischen Unternehmen bietet seinen MitarbeiterInnen keine Möglichkeiten zur flexiblen Arbeitsgestaltung, obwohl sich 40 % der Angestellten wünschen, mehr außerhalb des Büros zu arbeiten als sie es zur Zeit tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine Trend-studie zum Thema flexibles Arbeiten der Firma Avaya. Der Studie zufolge, würde die strategische Unternehmensplanung gerade in deutschen Unternehmen nicht genügend Rücksicht auf die Tatsache nehmen, dass einzelne Abteilungen innerhalb eines Unternehmens unterschiedliche Bedürfnisse in Sachen flexibles Arbeiten und Telearbeit besitzen. Continue reading

Studierende gut vorbereitet

HochschulabsolventInnen sehen sich mit ihrem Studium in wesentlichen Kompetenzbereichen gut vorbereitet auf die Berufstätigkeit. Nach eigener Einschätzung verfügt die überwiegende Mehrheit der Befragten (73 Prozent) über ein hohes Niveau an methodischen Fähigkeiten. Positiv auf das Kompetenzniveau der Studierenden wirken sich, der Umfrage der Hochschul-Informations-System (HIS) GmbH zufolge, projektorientierte Angebote sowie Bezüge zur Praxis aus. Defizite attestierten sich die AbsolventInnen beim Zeitmanagement oder dem Verhandlungsgeschick. Continue reading

Habilitationen: Frauenanteil erreicht neuen Rekord

Der Frauenanteil an den Habilitationen erreichte 2003 mit 22 Prozent einen neuen Höchststand und hat sich damit im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt. Am deutlichsten stieg der Frauenanteil in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Seit 2001 nahm er dort jährlich um etwa 5 Prozent zu, auf 25 Prozent im vergangenen Jahr. Weniger stark, aber stetig, stieg der Frauenanteil seit 1998 unter den Habilitierten in der Humanmedizin. Continue reading

Wirtschaftskraft türkischer UnternehmerInnen in Deutschland steigt

Die Bedeutung von türkischen UnternehmerInnen für die deutsche Volkswirtschaft wächst. Betrug die Zahl türkischer UnternehmerInnen in Deutschland 1985 noch 22.000, waren im Jahr 2002 bereits 56.800 von ihnen unternehmerisch tätig. Besonders deutlich wird die gestiegene Wirtschaftskraft am jährlichen Gesamtumsatz. Dieser stieg von 8.8 Mrd. Euro (1985) auf 26 Mrd. Euro (2002). Continue reading