Magazin für Digitales Business zeigt die Bedeutung von Diversity für Innovation

Diversity fördert Innovation – dies dient häufig als ein Kernbaustein des Business Case für Diversity. Doch trifft es tatsächlich zu und was genau ist Innovation, zum Beispiel im Unterschied zu Kreativität? Was außer D&I kann Innovation bewirken und welche notwendigen Erfolgsfaktoren braucht es außer Vielfalt noch? Diese Fragen behandelt ein Fachartikel im t3n Magazin (Nr. 39), einem quartalsweise erscheinenden Medium für Online-Business.
Die Notwendigkeit, mit grundlegend neuen Ideen die eigene Marktposition zu stärken, steht für die meisten Unternehmen außer Frage. Überraschende Funktionen, unerwartete Materialien oder neue Schnittstellen stellen zentrale Hebel dar, alte und neue Kunden für die eigenen Produkte neu zu begeistern. Früher bestand der Weg zu Innovationen in Marktforschung und interner Entwicklung. Schon in den 1990er Jahren begann das Konzept „Innovation in Geschäftsbeziehungen“, die Grenzen aufzuweichen und sowohl auf Kunden- wie auch Lieferantenseite Quellen für Verbesserungen (aka [Weiter]Entwicklung) oder echte Neuerungen (aka Innovation) zu sehen. Im Rahmen des Schwerpunktthemas „Die neuen Chefs“ beleuchtet t3n auch neue Wege zu Innovation. Die Einbeziehung von Kunden oder anderen externen Partnern findet heute unter der hippen Bezeichnung „open Innovation“ statt. Das Konzept erscheint nicht gerade zufällig in einem Umfeld, in dem Open-source Software und Liquid Democracy häufig sind. Von der Öffnung ist der Weg nicht weit zum Schwarm oder zur Crowd. Swarm Intelligence und Crowd Sourcing heißen die Cousins und Cousinen von Liquid Democracy und Crowd Funding. Wir haben es schon lange geahnt: Cooles Branding ist heutzutage die halbe Miete. Immerhin: Der fundierte Beitrag von Peter Vollmer stellt dar, wie diese Konzepte auch in traditionellen Unternehmen nicht nur zu bemerkenswerten neuen Produkten und Ideen führen, sondern auch frischen Wind und eine echte Bereicherung für den unternehmenskulturellen Alltag darstellen.
Dass Diversity Management für verschiedene Wege zu Innovation wesentlich ist, beschreibt der t3n Artikel in seiner zweiten Hälfte. Vor allem die Bedeutung einer offenen und aktiv einbeziehenden Unternehmenskultur zeigt den LeserInnen deutlich, dass Vielfalt alleine nicht ausreicht. Anhand von Expertenaussagen von Michael Stuber, selbst Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Innovationen, illustriert der Beitrag, mit welchen intelligenten Ansätzen werthaltige Vielfalt in Teams geschaffen und gestaltet werden kann – und muss. Auch der Business Case kommt dabei nicht zu kurz. Von L’Oréal über Bosch bis zum Standort London beschreibt Vollmer anhand prägnanter Beispiele, wie D&I zu Innovationen verhilft. Grundtenor des Artikels bleibt jedoch: Offenheit meets Offenheit. Denn bei allen wesentlichen Komponenten ist die Aufgeschlossenheit ein Kernaspekt – Öffnung nach außen, Kultur nach innen und gleich schon zu Beginn das Interesse, wirklich Neues schaffen zu wollen. Website des Magazins: