Diversity – a recipe for concrete success

Vielfalt fördern in Unternehmen – lohnt sich das? Und ob! „Viele Unternehmen scheuen sich vor hohen Investitionen und großem Aufwand. Dabei lässt sich bereits mit kleinen Veränderungen ein positiver Effekt erzielen.“, so Diversity-Experte Michael Stuber in der aktuellen Ausgabe von Health@Work (04/2015). Unternehmen, die Mitarbeiter unterschiedlicher Herkunft, Geschlechter und Altersgruppen beschäftigen, stärken nicht nur ihre Attraktivität als Arbeitsgeber, sondern arbeiten auch produktiver.

Unternehmen, die sich für Diversity einsetzen, wissen: Diversity stärkt die Mitarbeiterbindung, verbessert das Teamwork, schafft Synergieeffekte zwischen den Mitarbeitern, steigert zudem den Umsatz und fördert die Erschließung neuer Märkte. „Von Diversity profitieren sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter“, fasst Michael Stuber in der Ausgabe 04/2015 von Health@Work zusammen. Doch warum betreiben dann nicht alle Unternehmen Diversity? Viele scheuen wohl den Aufwand, obwohl bereits kleine Veränderungen einen großen Effekt zeigen können. Dabei ist Diversity nicht nur eine Maßnahme, sondern vielmehr eine Chance. „Wer Diversity ignoriert, wird nicht in die Zukunft passen“, konstatiert Brigitte Kasztan, Diversity-Managerin von Ford Europa und Ford Deutschland im selben Artikel. Unternehmen müssen mit dem demografischen Wandel und der immer stärker werdenden Internationalisierung mitgehen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Dabei ist eines bei der Umsetzung eines umfassenden Diversity-Ansatzes unabkömmlich: Kommunikation. Erst die gezielte Ansprache der Mitarbeiter und ein genauer Blick auf ihre Interessen und Fähigkeiten legen Potenziale frei und bieten Freiraum für fruchtbare Diskussionen. „Gesunder Konflikt beflügelt die Kreativität“ weiß auch Diversity-Berater Michael Stuber. Persönliche und kollektive Aufgeschlossenheit seien die entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Nutzung von Vielfalt in Organisationen. Der Experte hat die Erfahrung gemacht, dass das Thema Diversity viel mit persönlichen Einstellungen und Emotionen zu tun hat. Daher sei es wichtig, dass Teamleiter oder Diversity-Manager auch ihre eigenen Einstellungen kontinuierlich reflektieren und für einen fairen Umgang miteinander sorgen. Dieses tiefe Bewusstsein von Diversity zu etablieren, dafür brauche es ein Horizont von mehreren Jahren – doch am Ende ist vielfältig erfolgreich.