Swatch – Ein Sprung erschüttert die Welt

Wer die neueste Kampagne des schweizerischen Uhrenherstellers Swatch kennt, weiß, dass die wohlbeleibten Sumõ Ringer wieder landen werden und die nördliche Welthalbkugel zum Beben bringen. „Bewege die Welt“ lautet der aktuelle Slogan von Swatch. Zu sehen sind drei, mit romantisch knielangem Tutu bekleidete Sumõ Ringer, die aus einer leichtfüßigen Bewegung heraus über das Parkett in augenscheinlicher Schwerelosigkeit schweben. Contine reading

LTU City-Quickies: Eine Bruchlandung

„Nehmen Sie die nächste Maschine“ lautet ein Slogan aus der Anzeigenreihe „City-Quickies“ der Fluggesellschaft LTU. Zu sehen ist, wie ein Mann einer Frau in einem Waschsalon „an die Wäsche geht“. Eher aus Trieb, denn aus Antrieb zum Waschen schmutziger Wäsche scheinen die beiden vor Ort zu sein. Dient diese Anzeige wirklich als „Triebwerk“ zur Absatzsteigerung? Contine reading

Levis blind vertrauen

… ist die Botschaft einer aktuellen Anzeigenkampagne von Levis. Zu sehen ist ein attraktiver, junger Mann, bekleidet mit einer blauen Jeans. Dass das abgebildete Model blind ist, verrät erst der nebenstehende Text. Aaron, so sein Name, verlor sein Augenlicht im Alter von acht Jahren. Der Markenartikelhersteller verzichtet bei der Darstellung auf das ach so typische Bild eines blinden Menschen: Contine reading

Diversity Seminar at the Summer University at the University of Applied Sciences

Following the big success of his Diversity Marketing lecture in 2004, Diversity expert, Michael Stuber, was invited to run a seminar on Diversity Marketing as part of the summer university at University of Applied Sciences, Erfurt. The one-day session called “Diversity Marketing: Innovative Approach or Buzz Word?” took place on 8 September 2005 and covered an exploration of Diversity as a holistic concept and how it can be applied in the marketing arena. Contine reading

Sexismus sells?

Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft – kurz CMA genannt, geht mit einer neuen Kampagne in die Öffentlichkeit und versucht Heißhunger auf Agrarprodukte made in Germany zu wecken. Schade nur, dass mit faden Sprüchen und abgestandenen Rollenklischees den KonsumentInnen der Appetit gänzlich verdorben wird. Contine reading

GMX Spot „Die Gedanken sind frei …“

Wie kann man Werbung für etwas Virtuelles machen, das nichts kostet und für Millionen potenzielle KundInnen (Tendenz steigend) geeignet ist? GMX setzt hierzu auf Vielfalt und auf einen Ansatz, der werte-orientiert und ungewöhnlich zugleich ist. Eine schwebend knieende Kirchenbesucherin oder ein Mann, der scheinbar schwerelos den Prolog von Goethes Faust an eine Hauswand sprüht sind zwei der Szenen aus dem aktuellen TV-Spot. Contine reading

DIVERSITY MARKETING: Vielfalt in Zielgruppen als innovative Chance der Marktbearbeitung

Die Veranstaltungsreihe “Brücken zwischen Theorie und Praxis” findet im Wintersemester 2004/05 erstmals am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der FH Erfurt statt. Von November bis Januar bietet die Hochschule 9 ausführliche Vorträge an, die jeweils montags von 16 Uhr bis 18:30 Uhr dauern. Studierende können durch regelmäßige Teilnahme einen Schein erhalten und Gäste sind herzlich willkommen. Contine reading

GAY MARKETING: Need or Nice-to-do? Discrimination or Diversity?

A special event was held at the University of Tilburg to discuss a widely ignored approach to marketing, namely the potential of gay/lesbian market segments. One of Europe’s leading Diversity experts, Michael Stuber, had included the marketing perspective from the beginning on and, as part of that work, had covered gay marketing through research and consulting. Contine reading

Diversity Marketing

Wider dem Durchschnittstypen -  denn dieser deckt lange nicht den gesamten Markt ab. Warum es Zeit ist sich vom klassischen Massen, – und Zielgruppenmarketing zu verabschieden, erläutert Michael Stuber in diesem Artikel, erschienen in „Thexis“. Den Artikel können Sie hier nachlesen.

Studie: TV-Werbung vernachlässigt kulturelle Vielfalt

“Die Fernsehwerbung spiegelt die bestehende Vielfalt in der Gesellschaft nur unzureichend wider,” heißt es in der aktuellen Ausgabe des Horizont. Insbesondere ältere Menschen würden nicht repräsentativ dargestellt. Der “Horizont” beruft sich dabei auf eine Studie der Kölner Agentur Mist[ Consulting. “Für die Studie wurden 170 TV-Werbeblöcke mit 1947 Commercials ausgewertet. Danach werden nur in 8 Prozent der Werbespots ältere Menschen gezeigt – doch die über 50-Jährigen machen immerhin 35 Prozent der Gesellschaft aus.”

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Gastbeitrag: Einseitige, ignorante Werbung

Gespannt waren Insider auf die Werbeblöcke bei “anders Trend“, dem ersten bundesweiten schwulen Fernsehmagazin. Doch über 2 Millionen Zuschauer sahen das, was sie immer sehen: Rollenklischees für Ihn und Sie, traditionelle Familienidylle und den Volkssport Nr. 1: “Freistoß für Bausparen“. Das kann – um im Bild zu bleiben – nur heißen: “Rote Karte“ für Mediaplaner und Marketer wegen einfallsloser Images, die nur die ewig selben Marktsegmente ansprechen!

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