Werbeagentur verkauft Küchengerät im Regenwald

Werber und Werberinnen sind für ihre flotten Sprüche und provokanten Motive bekannt. Mit einer aktuellen Anzeigenkampagne, die in verschiedenen Fachmedien geschaltet wurde, wirbt die Agentur „Lowe GGK“ einmal nicht für ihre Kunden, sondern für sich selbst – und will damit potenziellen Unternehmen ihre Kreativität unter Beweis stellen. Der persönliche Spaßfaktor dürfte dabei allerdings erheblich schwanken. Contine reading

Heinz Mayonnaise hinterlässt ärgerliche Spuren

Ein TV-Spot der Ketchupmarke Heinz sorgte in Großbritannien für großen Wirbel. Das Unternehmen zog einen erst vor kurzem veröffentlichten Werbespot zurück, in dem ein küssendes schwules Paar zu sehen ist. In dem Clip schmiert ein homosexueller Hausmann für seine Kinder, die ihn liebevoll „Mum“ nennen, Butterbrote mit Heinz Mayonnaise und küsst zum Abschied seinen Mann, bevor dieser zur Arbeit geht. Contine reading

Comic-Clip für Vätermonate: Auch Werbung mit einfachsten Mitteln kann erfolgreich sein

Manchmal reichen auch einfachste Mittel aus, um eine innovative Botschaft sympathisch zu transportieren – aktuelles Beispiel: Die Kampagne der Dienstleistungsgewerkschaft VER.DI für Vätermonate. Um die familiäre Auszeit für Väter darzustellen, ließ die Gewerkschaft einen kleinen Comicfilm zeichnen. Darin tritt ein gestresster Mann mit Krawatte ins Bild. Erst, als die Tür hinter ihm zufällt, ist der Lärm verklungen. Contine reading

Deutschlands Zukunft: Keine Frage der Herkunft

Achtmal steht der deutsche Alltag im Mittelpunkt. Achtmal treffen Menschen aufeinander, die sich gegenseitig helfen, gemeinsam Hand anlegen, zusammen etwas bewegen. Wie bei einem Uhrwerk greifen ihre Aktivitäten ineinander. Mal braucht jemand Hilfe bei den Hausaufgaben, mal wird das Fahrrad repariert – und immer wird Integration, dieses oft als abstrakt und unterkühlt empfundene Fremdwort, ganz selbstverständlich gelebt. Contine reading

Gleiche Arbeit, ungleiches Geld: Kinospot prangert Gehaltsunter-schiede zwischen Männern und Frauen an

Eine echte Überraschung bietet das bayerische Arbeitsministerium derzeit in Kinovorstellungen. Vor dem Haupt-film reißt sich in einem Ministeriums-Werbespot einer der Topmanager seine Kleidung vom Leib. In einer Vor-standssitzung, in der nur Männer anwesend sind, forderte der Vorsitzende zu Einsparungen auf. Kündigungen und eine Verringerung der Arbeitszeit schließt er aus. Contine reading

Weibleins Werk und Bürschchens Beitrag

Herbert Müller reißt den Arm in die Luft, er ballt im Siegestaumel die Faust – und jubelt für die Handballerinnen des 1. FC Nürnberg. Die Mannschaft von Trainer Müller gewinnen ein Spiel nach dem anderen und haben eine Erfolgsbilanz vorzuweisen, von der so manche Männermannschaft nur träumen kann. Trotzdem werden Männermannschaften im Fußball und Handball viel stärker beachtet. Contine reading

Porschefahrender Prolet: Maskuline Klischeereiterei unter der Gürtellinie

Wer derzeit in Hamburger Kneipen ein Urinal sucht, dürfte beim Wasserlassen überrascht sein, mit welchen Werbestrategien deutsche Aborte zugepflastert sind. Die Botschaft hinter der Werbebotschaft des Autovermieters „Starcar“ ist zumindest traurig: Wer einen PS-starken und imageträchtigen Sportwagen fahren darf, bekommt Gefühle. Die Werbung soll den “Bauch” beziehungsweise die Lendengegend des Mannes ansprechen. Contine reading

Weibliches Investment – keine Schuhe und Taschen

Eigentlich steht die Bankenlandschaft nicht im Verdacht, besonders fortschrittlich und innovativ zu sein. Seit jedoch in der Finanzbranche ein eisiger Wettbewerbswind weht, sind Neuerungen zunehmend an der Tagesordnung. Aber die Geldhäuser sind in zwei Lager gespalten: Die einen machen biederes Mainstream-Marketing oder bewerben unverwunden gezielt männliche Kunden. Die anderen sind findig in Zielgruppen unterwegs. Contine reading

Religion in der Multi-Kulti-Stadt: An Kölnisch Wasser glauben sie alle

Tokio, Dublin, Aruba auf den Niederländischen Antillen – jeder Jeck ist anders, vor allem in der Multikulti-Stadt Köln. Deshalb war es längst überfällig, dass kölsche Traditionsunternehmen die Vielfalt ihrer Rheinmetropole im Sinne einer positiven Werbebotschaft einsetzen. Das „Wunderwasser“ 4711 hat jetzt insgesamt zwölf sympathische Protagonisten aus unterschiedlichen Nationen als Werbepartner bekommen, die sich in ihrer Landessprache zu „4711 Echt Kölnisch Wasser“ bekennen. Contine reading

Hornbach: Liebeserklärung an das Volk der Tüftler und Bastler

Mit einer beherzten Kampagne zeigt die Baumarkt-Kette Hornbach, dass Äußerlichkeiten keine Bedeutung haben – wenn es um die Heimwerker-Leidenschaft geht und darüber hinaus. Der ideale Baumarktkunde sah bisher so aus: kräftige Arme, solide Figur, flink und fingerfertig. Dass Heimwerken in Deutschland, dem Land der Hobbybastler, eine Freizeitbeschäftigung für jedermann darstellt, zeigt der Baumarktbetreiber Hornbach jetzt in einer neuen Anzeigenkampagne. Contine reading

Feuriger Italiener bei Burger King: Nationalitätenklischees schmecken nicht

Sobald er in den „Italian Whopper“ gebissen hat, wird aus dem hageren Milchbubi mit dem Poloshirt ein unwiderstehlicher Möchtegern-Gigolo. Energisch hastet er durch die Straßen, mit der Hand versucht er ständig, Passantinnen an den Po zu grabschen. „Gigolo wider Willen“ betitelt Burger King seine aktuelle Kampagne. Die Aufforderung am Schluss der Werbung: „Entdecke die italienischen Seiten in dir“. Contine reading

Berliner Sparkasse: Bessere Angebote durch Kundenkenntnis

Wer die Vielfalt seiner Kunden kennt, kann bessere Angebote machen – das weiß man auch bei der Berliner Sparkasse. „Wer sich in seine Kunden hineinversetzt, berät besser.“, lautet der Slogan des Kreditinstitutes. „Die Beraterinnen und Berater der Berliner Sparkasse kennen ihre Kunden ganz genau. Manche schon von klein auf. Sie verstehen ihre Wünsche, Hoffnungen, Träume und Ängste“ ist dazu auf der Webseite der Sparkasse zu lesen. Contine reading