Book Review: “Why men like straight lines and women like polka dots” Gender Differences explained, but few Diversity clues

When I first heard about the title of Gloria Moss’s latest book, „Why men like straight lines and women like polka dots“, I was enthused in hoping for additional support in navigating the minefield of ‘real’, i.e. natural, gender differences and ‘constructed’, i.e. nurtured, gender stereotypes. While the book offers a phenomenal compilation of studies to explain differences in how men and women see the world, design products or perceive advertising messages, we find but a few hints about reasons and fixes for the unfortunate gender dynamics that are perpetuated in society and even more in the business world.
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Rosa Randgruppe oder Coole Cashcow – Marketing zwischen Klischee und Diversity

Vor allem homosexuelle Männer sind angeblich eine attraktive Zielgruppe mit großem Gewinnpotential – z. B. in der Reisebranche. „Double-Income, No-Kids“ lautet die Zauberformel, die für Schwule noch besser als für Lesben funktioniert, da letztere womöglich der Gehaltsdiskriminierung zum Opfer fallen und eher Kinder haben und sowieso lieber zu Hause bleiben oder campen. Ob Klischee oder Schönfärberei: Branchenverbände vertreten ihre eigenen Interessen und so beziffert die Gay European Tourism Association ‚ihren Markt’ mit 50 Milliarden Euro pro Jahr, was circa acht Prozent des Gesamtmarktes entspricht. Contine reading

Top: trivago – Was ist schon so wie es scheint?

Ist Diversity wirklich ein Konzept, das Alle einschließt und erreicht? Gut gemachtes Diversity-Marketing kann diesen Anspruch erfüllen, wie die aktuelle Werbung des Portals für Hotelpreisvergleiche ‚trivago’ eindrucksvoll demonstriert. Was beginnt wie die älteste Geschichte der Menschheit, endet überraschend: eine Frau und ein Mann verbringen unabhängig voneinander aber dennoch gemeinsam einige Zeit im Wellnessbereich ihres Hotels. Contine reading

Flop: Frauen als Sexobjekte kommunizieren – Check24

Ist man eine Diversity-Spaßbremse, wenn man sexistische Kommunikation anprangert anstatt sie einfach als ‚witzig’ durchzuwinken? Sex sells sagen die eindimensional denkenden Marketing-Macher – Sexism sucks sagen die, die eine wertschätzende Arbeitsumgebung aufbauen wollen. Die Primitivität mit der Check24 Frauen als Sexobjekte inszeniert ist so drastisch, dass die alten Kampagnen von 2009 („Sparhöschen“ bzw. „noch weniger anzuziehen“), die gerade wieder erneut on air sind, unbedingt erwähnt werden müssen. Contine reading

Top: Frauen als Führungskräfte anwerben – Metro und Basic

Anstatt in den langweiligen Lamento über den Mangel an weiblichen Vorbildern einzustimmen, präsentiert die Metro Group erfolgreiche Frauen in Führungspositionen als Testimonlials. Mit spitzen Sprüchen setzt der Handelsriese genau dort an, wo es sonst am meisten krankt: Bei den Stereotypen. Die aktuelle Arbeitgeber-Imagekampagne spielt mit Begriffen wie „Einkaufszettel“ – „siebenstellig“ oder „Obst im Haus“ – „17,5 Tonnen“ und bindet gleich noch das interkulturelle Element mit ein. Contine reading

Flop: Puma & Procter & Gamble – Animagical

Bei all dem künstlichen Glamour unserer Zeit sehnen sich Viele nach Natürlichkeit – oder auch zuweilen nach zügelloser, animalischer Triebhaftigkeit. Genau dies, gepaart mit magischen Elementen präsentiert Procter & Gamble mit dem Lizenzduft PUMA Animagical. Über so viel menschliche Unbefangenheit könnte man sich freimütig freuen, wenn nicht, ja wenn nicht die kreative Wertschöpfungskette auf der ganzen Linie versagt hätte. Contine reading