Orange and L’Oréal: Some French giants are becoming more female in their management

The French multinational telecommunications corporation Orange is making progress towards its goal to have at least 35% of women on all levels of the organisation by 2015. Also L’Oréal reported at an International conference in Paris in October 2014 that they have almost reached their goal to have 50% of women in management (across all levels). Orange posted a 5% increase in female leaders between 2011 and 2013 alone.

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New study: Men seeking work-life balance are seen more favorably than women

Christin Munsch, professor of sociology at Furman University in San Francisco, has recently conducted a study on flexible work arrangements. Her spectacular results suggest that it is men rather than women who can take advantage out of such arrangements, while women might experience disadvantages. How is that possible and what does it mean for work/life-balance programmes and Gender Diversity in the workplace? A closer look provides some of the answers.

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Praise and criticism for the EU’s first report on the implementation of the UN Disability Convention

How much progress can be expected within a space of four years? The European Commission has published their first evaluation of the implementation of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities which they had ratified in December 2010. It comes as no surprise that different stakeholders present different interpretations of what success looks like.

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Konrad-Adenauer-Stiftung: Instrumente zur Familienvereinbarkeit ohne Kulturveränderung wirkungslos?

Zu altbacken, zu eindimensional, zu widersprüchlich. Ausgerechnet die konservative Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) stellt der Koalition aus Union und SPD ein schlechtes Zeugnis für ihre Familienpolitik aus und erzeugt damit ein erstaunliches mediales Echo. In ihrer Studie „Familienleitbilder in Deutschland“ stellt die KAS eine Diskrepanz zwischen einer vergleichsweise offenen Gesellschaft und einer Politik fest, die oft noch das Leitbild der Ehe mit Kindern vor Augen hat. Continue reading

Pilotprojekt der Bundesagentur für Arbeit könnte Zuwanderer schneller in Arbeit bringen

Deutschland braucht dringend Zuwanderung. Nicht nur aus gewichtigen ökonomischen Gründen ist diese Erkenntnis kaum mehr zu negieren, auch die Gesellschaft profitiert durch Vielfalt und ein multikulturelles Lebensumfeld; allerdings nur, wenn Grundvoraussetzungen wie Offenheit und Inklusion gegeben sind. Ein derzeit laufendes gemeinsames Pilotprojekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit verschiedenen lokalen Bleiberechtsnetzwerken versucht sich an der Verbesserung der beruflichen Perspektiven für Asylbewerber und könnte so einen weiteren Schritt hin zu einer erfolgreichen Einwanderungsgesellschaft ermöglichen. Continue reading

Erfolgversprechend und kaum genutzt: Die lebensphasen-orientierte Personalpolitik

Was würden viele Unternehmen nicht dafür tun, unbesorgt in die Zukunft mit einer alternden Belegschaft zu schauen. Die gute Nachricht ist, es gibt konkrete Strategien zu einer demographiefesten Personalpolitik, nur werden diese zu selten genutzt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt diese Erfolgsstrategie auf und befragte im Rahmen des IW-Personalpanels im Frühjahr 2013 fast 1.600 deutsche Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit unterschiedlichen Mitarbeiterzahlen. Die Unternehmen beantworteten unter anderem Fragen zu den Themen Personalmarketing, Arbeitsorganisation, Vergütung, Laufbahnplanung und Wissensmanagement. Continue reading

Work-Life-Blending als Risikofaktor und der WLB-Vorsprung kleinerer Unternehmen

War es vor ein paar Jahrzehnten wohl eher die Ausnahme, dass Arbeit mit nach Hause genommen wurde, so ist es heute ein üblicher Vorgang. 77 Prozent der Europäer arbeiten in ihrer Freizeit, wie eine Mitarbeiterbefragung von insgesamt 4.500 Büroangestellten in 7 Ländern durch Samsung ergab. Gleichzeitig gaben Dreiviertel der Befragten zu, am Arbeitsplatz private Dinge zu erledigen; von manchen Unternehmen wird das als Zeit-Diebstahl bezeichnet. Continue reading

Supplier-Diversity: Bessere Chancen für vielfältige Unternehmen

Vor gut zwei Jahrzehnten begannen deutsche Unternehmen das Business-Konzept Diversity aus den USA anzupassen. Auch ein neuer Diversity-Aspekt kommt abermals aus den USA langsam nach Europa, genannt Supplier-Diversity oder auch Lieferantenvielfalt. Das Prinzip steckt bereits im Namen: Unternehmen bevorzugen bei Aufträgen Lieferanten, die sich durch bestimmte Diversity-Merkmale auszeichnen. Continue reading

IG-Metall: Frauen trotz Fachkräftemangel in Elektrobranche unter ihrem Niveau eingesetzt

Die Metall- und Elektroindustrie klagt immer wieder über fehlende Fachkräfte. Die Klagen führen in der größten Branche Deutschlands indes nicht dazu, dass intern nach Lösungsansätzen gesucht wird. Weibliche Mitarbeiter werden zu oft unterhalb ihrer Qualifikationen eingesetzt, dies legt die Beschäftigtenumfrage der IG Metall unter 500.000 Angestellten offen. Continue reading

Diversity an Hochschulen: Good-Practices und eine Diversity-Toolbox aus der Schweiz

Eigentlich konnte die Humboldt-Universität sehr zufrieden sein. Sie hatte einen überaus geeigneten Kandidaten für eine Mathematikprofessur gefunden, mit Auslandserfahrungen an der University of California und einem sehr überzeugenden Berufungsvortrag. Dennoch stellte die Universität kurzerhand das Berufungsverfahren für die Professur in reiner Mathematik ein, denn der Kandidat hatte einen entscheidenden Fehler: Er ist ein Mann. Continue reading

Medienstudie offenbart weit verbreiteten Antiziganismus in deutschen Medien

Wörter wie „Armutseinwanderung“, der „Fall Maria“ oder auch der Generalverdacht gegen das „Zigeunermilieu“ bei der Mordserie des NSU – schon ist ein Zerrbild der Sinti und Roma entstanden oder reproduziert, das nur sehr schwer wieder ausgeräumt werden kann. Der Politikwissenschaftler Markus End analysierte im Auftrag des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Bild der Sinti und Roma in deutschen Medien. Continue reading

Homosexualität im Sport: Zwischen Fortschritten für die LGBT-Community und „Schwulen-Raten

Eigentlich sollte es nicht weiter verwundern, wenn von Zeit zu Zeit ein Sportler ein öffentliches Coming Out hat. Die taz rechnete beispielsweise vor, dass an den Halbfinals der Fußball-WM in Brasilien statistisch gesehen fünf homosexuelle Männer in den vier Kadern teilnahmen. Geoutet hat sich keiner dieser Männer und so ist es weiterhin eine Sensation, wenn sich ein Spitzensportler outet. Continue reading